Willkommen bei Pflanzenrettung
Pflanzenrettungstage auf der IGA Berlin 2017

   

IGA Berlin 2017 Pflanzenrettungstage

20.Mai 2017
1.Juli 2017
29.Juli 2017
2.September 2017
30.September 2017
14.Oktober 2017

Blumberger Damm 130
D-12685 Berlin
jeweils von 11 bis 18 Uhr

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Our project "Pflanzenrettung" (Plant Rescue) is located right by the main entrance to the Gardens of the World on Blumberger Damm and close to the "Blumenhalle" exhibition hall in the foyer of the cable car station. The i-Punkt GRÜN area is the main horticultural information and communication centre for people visiting the IGA Berlin 2017.

 

Pflanzenrettung ist Mitglied im
Netzwerk Pflanzensammlungen

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Info-Tel. 030/89744772
info@ plant- storage.com
ViSdP: Andreas Frädrich

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Diese Homepage befindet sich im AufbauPflanzenrettung in Berlin
Modellvorhaben Pflanzenrettung

 

 

 

 

 




 

 



Modellprojekt Pflanzenrettung

Lebendige Pflanzen wertschätzen
Unser ökologischer Fussabdruck: Modellprojekt Pfanzenrettung
Modellprojekt Pflanzenrettung - der Pflanzenretter
Foto: Petra Schneider-Schmelzer

Upcycling von Pflanzen

Verantwortungsvolle Konsumenten wollen keinen Atomstrom, trennen Müll, vermeiden Plastik, kaufen Bio, essen Öko und fahren Fahrrad oder ÖPNV. Wir alle sind gegen die Wegwerfgesellschaft und Lebensmittelverschwendung. Aber jedes Jahr landen rund 30 Millionen Weihnachtsbäume wieder im Müll. Das ist genau das Gegenteil von Nachhaltigkeit und nur ein Beispiel an Herausforderungen für die Abfallwirtschaft der Zukunft. Müllvermeidung ist das beste Geschäftsmodell der Zukunft. Voraussetzung sind dafür Informationen, Innovationen und Aufklärung, in dem die durch Kultur und Technik hervorgerufene Entfremdung überwunden werden muss: Das Projekt "Pflanzenrettung" setzt eine Stufe vor der Definition "Bioabfall" an. Getrennt sammeln bedeutet, dass man heraustrennt, was eben nicht gleich Abfall darstellt, obgleich es bisher dafür gehalten wurde. Pflanzenrettung liefert neue Impulse, indem Wirtschaftsströme rund um Pflanzen und der Effizienz der Kreislaufwirtschaft analysiert werden. Den Kommunen kommt dabei eine entscheidene Schlüsselrolle zu. Grüne Recyclinghöfe werden die neuen Treiber des fortschreitenden Wertewandels. Der Wertstoffhof der Zukunft wird bedeutende Drehscheibe, zukünftig mit wichtigen lokalen Hoheitsaufgaben bei krankheitsbehafteten und hochallergenen Pflanzen. Das Modellprojekt Pflanzenrettung ist hier ein wichtiges neues Puzzle für Wertstoffhöfe der nächsten Generation.

Aus den Einkaufsregalen werden nicht nur Lebensmittel, sondern auch Topfpflanzen weggeworfen - nicht etwa, weil die Pflanzen unbrauchbar sind, sondern meist aus anderen Gründen: die Hauptverkaufszeit der Pflanzenart ist vorbei, das Sortiment wird umgestellt, die Pflanzen sind nicht mehr ansehnlich oder der Platz wird für neue Kulturen gebraucht. Aber auch vielen Zimmer- oder Gartenpflanzen in Privathaushalten oder Großraumbüros blüht sprichwörtlich ein ähnliches Schicksal. Sind die Pflanzen zu groß, blühen nicht mehr richtig, haben Frostschäden oder bekommen braune Blätter, oder können sie nicht über den Winter gebracht werden, kommen diese einfach in den Müll.

Lebende Pflanzen gehören nicht in den Müll. Wohin jedoch beispielsweise mit Zimmerpflanzen, die drohen durch die Decke zu wachsen? Was ist wenn der Winter kommt, und der Platz in der Garage, im Keller oder im Hausflur für langjährig gepflegte Kübelpflanzen zur Überwinterung fehlt? Für viele Verbraucher ist es oft günstiger, diese wegzuschmeißen statt im Gewächshaus zu überwintern, und im Frühjahr lieber wieder neu zu kaufen. In der Ökobilanz jedoch geht diese Rechnung nicht auf, denn Pflanzen werden Hunderte von Kilometer transportiert infolge der Arbeitsteilung und Globalisierung. Im "Modellprojekt Pflanzenrettung" wurde ein Zeitmanagement-System entwickelt für Pflanzen, welches konventionelle Vertriebs- und Entsorgungswege für Pflanzen nicht nur hinterfragt, sondern komplett auf den Kopf stellt. Cradle-to-Cradle Strategien sind nämlich auch im Pflanzenmarkt anwendbar und keine grüne Utopie.

Wertstoffhof mit Pflanzenrettung

So blühen wir auf

1.Phase: Pflanzen sind Lebewesen und kein Müll
Viele intakte lebendige Topfpflanzen gehören nicht in den (Bio-)Müll oder in die Verbrennung (dies oft samt Plastiktopf). Wir betrachten Pflanzen als Lebewesen und wiederverwendbar und nicht nur als bloßen Energieträger. Hierfür wollen wir ein neues Bewusstsein entwickeln, dass die Biotonnen, Biovergärungsanlagen oder Kompostierung nicht eben die besten Lösungen sind, sondern dass es noch bessere Lösungen gibt – nämlich die Lebenserhaltung und Ressourcenschonung statt Wegwerfgesellschaft. Ausdruck vieler Gesellschaften, Lebensabschnitte und Religionen ist es, dass viele Pflanzen oft nur zu bestimmten Zeiten benötigt werden: Sei es zur sommerlichen Zierde im Garten, zu feierlichen Anlässen, zur Aufwertung eines Raumklimas, zu symbolischen Zwecken, auf Messen oder zur Unterstreichung eines Lebensgefühls. Dazu müssen nicht ständig Pflanzen mit hohem Energieaufwand produziert werden, um danach wieder auf dem Müll zu landen. Es geht viel mehr darum, einen Pool an Grün zu definieren und völlig neu zu organisieren. Müssen Schnittblumen wirklich immer sein? Kann man nicht eine Art Dosenpfand für Blumenplastiktöpfe einführen? Kann es nicht ein Kübel-Pflanzensharing geben? Wann wird es die ersten Bio-Zimmerpflanzen geben, also solche mit einem Öko-Label? Dies sind Überlegungen, die das Modellprojekt Pflanzenrettung weltweit einmalig macht.

Status quo: >> Jahresbilanz 10.01.2017 (veröffentlicht beim Umweltbundesamt)

2.Phase: Pflanzenrettung als Modellprojekt für „Ballungs“-Räume
Pflanzenrettung ist ein Berliner Start-Up. Das Projekt wurde im November 2015 gegründet von Andreas Frädrich. Die erste Testphase dauerte 2 Jahre und konnte jetzt erfolgreich abgeschlossen werden. In dieser Zeit wurden Tausende von Pflanzen bewegt, gepflegt und gerettet, mit berlin- und brandenburgweiten Sammeltransporten und Aktionen. Wichtige Erkenntnisse, Erfahrungen und viele Pflanzen konnten gesammelt werden. In der aktuellen Phase führen wir "Pflanzenrettungstage" auf der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) in Berlin durch. Hier fungieren wir wie eine Annahmestelle, wie sie in der dritten Phase zukünftig auf Recycling- und Wertstoffhöfen geplant ist. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir derzeit keine Abholungen bzw. Pflanzen-Haushaltsauflösungen durchführen.

Pflanzenrettungstage: >> Termine IGA 2017

3.Phase: Pflanzen in der echten Kreislaufwirtschaft
Immer billig geht zu Lasten der Umwelt. Massenproduktion und Ferntransporte dienen nicht dem Klimaschutz und sind nicht nachhaltig. Optimierte effizienzgesteuerte Produktionsprozesse, wie es in vielen Gärtnereien üblich ist, werden wir von heute auf morgen nicht verändern. Lokalen Pflanzenmärkten wie Pflanzen-Outlets, "Pfanzotels" und Pflanzenrecycling gehört aber die Zukunft. Pflanzen mit Überlebenswillen und "Charakter" aus einer Pflanzenrettung“ werden immer beliebter. Pflanzen als Massenware - oft in minderer Qualität - die durch halb Europa gekarrt oder durch die ganze Welt geflogen werden, um danach doch wieder im Müll landen, müssen hinterfragt werden. Pflanzenrettung ist gelebter Klimaschutz, da wir helfen unnötige Transportwege verringern. Pflanzenrettung bedient eine bisher nicht entdeckte Nische und ist ein notwendiges, aus der Abfallwirtschaft heraus konsequent und logisches weitergedachtes Angebot der Zukunft. Dieses neuartige Modell werden wir auch in andere Ballungsräume bzw. auf andere Metropolen übertragen.

Mission Statement: >> Beste Aktion 2015

4.Phase: Die Erschaffung eines paradiesischen Gartens aus Müllpflanzen
Pflanzen und Gärten werden für die Zukunft noch bedeutsamer werden, da ihre tatsächliche, vollständige Erfahrung virtuell nicht ersetzbar ist (wenngleich Garten- oder Farmspiele boomen). Viele Menschen sprechen zwar ständig von der Natur, den meisten ist diese aber in der Regel aber fremd geworden. Eine Folge davon ist, dass man hier auch keine geistige Haltung besitzt, oder Gartenkonzepte nur oberflächlich mit Schlagworten oder Skulpturen besetzt sind und aus den Medien oder dem Internet irgendein Trend aufgeschnappt wird. Eine "Gartenkunst" im Bewusstsein des dafür zuständigen Berufsstandes in Deutschland gibt es nicht, im Gegensatz vor 200 Jahren, als diese als bedeutendste aller Künste angesehen wurde. Ohne eine innere Haltung einem Objekt gegenüber, kann man dieses nicht im Sinne einer inhaltlichen und ästhetischen Steigerung bearbeiten. Die aktuelle Wiederentdeckung der Selbstversorgung aus dem Garten wie zuletzt vor 100 Jahren oder während der Ölkrisen, Idyllen (Mini-Gardening) und urbanen Gartenkonzepten sind Ausdruck einer tiefen Sehnsucht nach dem Paradies und Sicherheit. Die Pflanzenrettungstage auf der IGA Berlin 2017 sind ein Vorbote für die Ausrichtung eines Paradies-Gartens nur aus "Müllpflanzen". In einem solchen Paradies zu wandeln unter Pflanzen, dessen Schicksal eigentlich ein Müllberg oder das Feuer war, ist einfach göttlich, verbindet unterschiedlichste Religionen und Nationen und ist daher ein Beitrag zum Weltfrieden - und Frieden mit sich selbst.

Perspektiven: >> Der Urwald aus dem Wohnzimmer erobert die Welt

Modellprojekt Pflanzenrettung

Pressespiegel
Wie die Medien uns und unsere Arbeit sehen

6.April 2017 "Super Illu" - Hallo Pflanzenretter +++
11.Dezember 2016 "Die Rheinpfalz am Sonntag" - Interview Pflanzenretter +++
24.November 2016 "Deutschlandfunk"- Der Pflanzenretter aus Tegel +++
23.November 2016 ZDF drehscheibe (ab min 20:21) +++
10.November 2016 Focus online +++
10.November 2016 "Berliner Zeitung" (dpa) - Pflanzenretter geben Gewächsen ein neues Zuhause +++
1. November 2016 "Radio Paradiso" - Deutschlands erster grüner Wertstoffhof +++
12.Oktober 2016 Sendung im "ARD Büffet" -"Gnadenhof für Pflanzen" +++ 12.Oktober 2016 Reportage auf Radio B2 +++
7.Oktober 2016 - Artikel im "Berliner Kurier: "Genial! Das Waisenhaus der Zimmerpflanzen" +++
14.September 2016 Spree-Radio: "Pflanzenrettung im Interview" +++
3.September 2016 "Ein Herz fürs Grüne: "Wo ungewollte Pflanzen ein neues Zuhause finden" (FAZ/ AFP) +++
1.September 2016 "Ein Herz fürs Grüne: "Der Pflanzenretter aus Berlin" (Tagesspiegel/ AFP) +++
26.August 2016 "BILD Berlin" - Rettung vor Biotonne
26.August 2016 "BZ Berlin": In Tegel steht Berlins erster Gnadenhof für Pflanzen
25.August 2016 Berlin Reporter life +++
20. August 2016 "Märkische Oderzeitung" - "Altenheim für ausrangierte Pflanzen"- +++
28.Juli 2016 "Flux FM" - Life-Interview auf Flux FM +++
20.Juli 2016 "RBB" Um 4" - "Der Pflanzenretter" +++
22.Juni 2016 - "Berliner Morgenpost": Der Pflanzenretter von Tegel +++

Modellprojekt Pflanzenrettung mit Wertstoffhof

Danke

Vielen Dank für die zahlreichen E-Mails und Anrufe, die wir nicht immer schaffen zeitnah zu beantworten oder zu bearbeiten! Stellvertretend für die Zuschriften vieler Anrufer hier ein Leserbrief aus den USA:

"Ich habe diese Woche in einem amerikanischen Einkaufszentrum miterlebt, wie hunderte von Sommerpflanzen entsorgt wurden, um festlichen Weihnachtsstermen Platz zu machen. Ich habe seither überlegt, wie man solchen Pflanzen das Weiterleben möglich machen kann. Erst gestern habe ich mit der Zentrumsleitung Kontakt aufgenommen und bin gespannt, was ich erfahren und erreichen kann. Als ich heute morgen im Deutschlandfunk von Ihrem Projekt Pflanzenrettung erfahren habe, war ich sehr froh und erleichtert, dass das Problem erkannt und angepackt wird und möchte mich ganz herzlich für Ihre Arbeit und Initiative bedanken. Mit besten Wünschen aus Minneapolis ins schöne Berlin grüßt Sie Esther S."

 

(C) PFLANZENRETTUNG 2017