+++ 20. August 2016 - "Altenheim für ausrangierte Pflanzen"- Märkische Oderzeitung +++ Life-Interview auf Flux FM am Donnerstag 28.Juli 2016 um 11 Uhr +++
+++ 20.Juli 2016 - Interview im RBB um 4 - "Der Pflanzenretter" +++ 15.Juli 2016 Pflanzenrettungauch beim i-Punkt Grün auf der IGA (Internationalen Gartenausstellung Berlin) 2017 +++
+++12.Juli 2016 Pflanzenrettung neu im Netzwerk Pflanzensammlungen +++ +++ 22.Juni 2016 - Bericht in der "Berliner Morgenpost": Der Pflanzenretter von Tegel +++
+++ Pflanzenrettung​ ist die beste Aktion 2015 der Europäischen Woche der Abfallvermeidung +++ +++ "Pflanzenrettung: Damit ist ein Blumentopf zu gewinnen..." (PDF) +++

   

Pflanzenrettung und TransportPflanzenrettung in Berlin
Modellvorhaben Pflanzenrettung

Pflanzenrettung -der Umwelt zuliebe

Kontakt & Abholung (ViSdP):

Andreas Frädrich
Tel. 030-200 540 50

____________________________
Hier können Topf- und
Kübelpflanzen und auch
Blumen- bzw Übertöpfe
für die "Pflanzenrettung"
in gute Hände abgegeben werden:


Modellprojekt "Pflanzenrettung"
Gabrielenstr. 14
D-13507 Berlin-Tegel

Diese Homepage befindet sich im Aufbau!

 

 

 

 



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Artikel in VKU-News: Damit ist ein blumentopf zu gewinnen

Willkommen bei Pflanzenrettung!
Lebendige Pflanzen wertschätzen
Wertstoffhof mit Pflanzenrettung

Verantwortungsvolle Konsumenten wollen keinen Atomstrom, trennen Müll, vermeiden Plastik, kaufen Bio, essen Öko und fahren Fahrrad oder ÖPNV. Man/ frau ist gegen die Wegwerfgesellschaft und Lebensmittelverschwendung. Aber jedes Jahr landen rund 30 Millionen Weihnachtsbäume wieder im Müll. Das ist genau das Gegenteil von Nachhaltigkeit und nur ein Beispiel an Herausforderungen für die Abfallwirtschaft der Zukunft.
Müllvermeidung ist das beste Geschäftsmodell der Zukunft. Voraussetzung sind dafür Informationen, Innovationen und Aufklärung, in dem die durch Kultur und Technik hervorgerufene Entfremdung überwunden werden muss: Das Projekt "Pflanzenrettung" setzt eine Stufe vor der Definition "Bioabfall" an. Getrennt sammeln bedeutet, dass man heraustrennt, was eben nicht gleich Abfall darstellt, obgleich es bisher dafür gehalten wurde. Pflanzenrettung liefert neue Impulse, indem Wirtschaftsströme rund um Pflanzen und der Effizienz der Kreislaufwirtschaft analysiert werden. Den Kommunen kommt dabei eine entscheidene Schlüsselrolle zu. Wertstoffhöfe der Zukunft sind dabei nicht wieder zu erkennen, dies wird sich besonders im "Grünen Wertstoffcenter" zeigen, der wie ein Drive-in funktionieren wird: Sie werden der neue Treiber des fortschreitenden Wertewandels, sind Erlebniscenter für die ganze Familie und mehr als politisch korrekt. Wertstoffcenter 2.0 sind die Einkaufs-Mall der Zukunft, denn es geht um neue wertvolle Ressourcen: Denn sogar ganz vulgäre Zimmerpflanzen können sich verknappen durch Krisen, Kriege, Krankheiten oder plötzlich untrentable Transportwege. Der Wertstoffhof wird bedeutende Drehscheibe, zukünftig mit wichtigen regionalen Hoheitsaufgaben bei krankheitsbehafteten und hochallergenen Pflanzen. Die Anfang des Schutzes bedrohter Arten fängt an der Haustür an und nicht mit Bier trinken für den Regenwald. Das Berliner Modellprojekt Pflanzenrettung ist hier ein wichtiges neues Puzzle für Wertstoffhöfe der nächsten Generation.

Hintergrund: In Gärtnereien und Baumschulen wird einiges weggeworfen - nicht etwa, weil die Pflanzen unbrauchbar sind, sondern meist aus anderen Gründen: die Hauptverkaufszeit der Pflanzenart ist vorbei, das Sortiment wird umgestellt, der Platz wird für neue Kulturen gebraucht oder die Pflanzen können nicht mehr eindeutig zugeordnet werden, weil die Etiketten verloren gegangen sind. Aber auch vielen Zimmer- oder Gartenpflanzen blüht sprichwörtlich ein ähnliches Schicksal. Sind die Pflanzen zu groß, nicht mehr ansehnlich, blühen nicht mehr richtig, haben Frostschäden oder bekommen braune Blätter, oder können sie nicht über den Winter gebracht werden, landen sie auf dem Müll.

In den Supermärkten und Discountern kommt es in Sachen Lebensmittel bereits zur einer Kehrtwende: Mittlerweile besinnt man sich hier immer mehr auf Recycling-Modelle. Dieses Modell mit einem schonenden Umgang mit Ressourcen ist auch auf Topf-, Kübel und Zierpflanzen übertragbar. Lebende Pflanzen gehören nicht in den Müll. Wohin jedoch beispielsweise mit großen Palmen/ Agaven oder vielen mediterranen Kübelpflanzen im Spätherbst, oder Zimmerpflanzen die drohen durch die Decke zu wachsen? Was ist wenn der Winter kommt, und der Platz in der Garage, im Keller oder im Hausflur zur Überwinterung fehlt: Für viele Verbraucher scheint es oft günstiger, diese wegzuschmeißen (zumal es dafür keine Annahmestellen gibt) statt im Gewächshaus zu überwintern, und bei den Sonderangeboten im Frühjahr lieber wieder neu zu kaufen. In der Ökobilanz jedoch geht diese Rechnung nicht auf, denn Pflanzen werden Hundertevon Kilometer transportiert infolge der Arbeitsteilung und Globalisierung. Pflanzenrettung bietet derzeit im Modellprojekt eine kostenlose Abholung von Pflanzen, die für die Entsorgung "viel zu schade" sind, und führt diese in einem Zeitmanagement-System aus Pflanzenüberwinterung, Pflanzenverleih und Pflanzen-Outlet einer modernen und nachhaltigen Wertsschöpfung und echten Kreislaufwirtschaft zu.

Wertstoffhof mit Pflanzenrettung

Die mit dem grünen Daumen...
Grün ist gut für die Augen und schlecht für die Mülltonne

Unser 1. Ziel: Pflanzen sind Lebewesen und kein Müll
Intakte lebendige Topfpflanzen gehören nicht in den (Bio-)Müll oder in die Verbrennung. Bevor diese (oft samt Plastiktopf) verbrannt bzw. in der Biogasanlage landen, holen wir auch große Chargen kostenlos ab. Wir arbeiten momentan modellhaft wie mobiler grüner "Wertstoffhof" und betrachten Pflanzen als Lebewesen und als verwertbar und erhaltenswert und nicht nur als bloßen Energieträger. Hierfür wollen wir ein neues Bewusstsein entwickeln, dass die Biotonnen, Biovergärungsanlagen oder Kompostierung nicht eben die besten Lösungen sind, sondern dass es noch bessere Lösungen gibt – nämlich die Lebenserhaltung und Ressourcenschonung statt Wegwerfgesellschaft.

Unser 2. Ziel: Gewachsener Klimaschutz
Immer billig geht zu Lasten der Umwelt. Massenproduktion und Ferntransporte dienen nicht dem Klimaschutz und sind nicht nachhaltig. Optimierte effizienzgesteuerte Produktionsprozesse werden wir von heute auf morgen nicht verändern. Aber ein lokaler Pflanzenmarkt und Pflanzenrecycling fördert neues Bewusstsein mit der Ressource Pflanze. Lieber eine Pflanze mit Überlebenswillen und "Charakter" aus unserer „Pflanzenrettung“ kaufen oder ausleihen, bevor wieder neue Ware - oft in minderer Qualität - als Massenware durch halb Europa gekarrt oder durch die ganze Welt geflogen wird, und überschüssige Chargen dann doch wieder im Müll landen. „Pflanzenrettung“ ist gelebter Klimaschutz, da wir helfen unnötige Transportwege verringern.

Unser 3. Ziel: Berliner Pflanzenrettung als Modellprojekt für andere „Ballungs“-Räume
Pflanzenrettung bedient eine bisher nicht entdeckte Nische, aber ist ein notwendiges, aus der Abfallwirtschaft heraus konsequent und logisches weitergedachtes Angebot der Zukunft. Dieses neuartige Modell wollen wir auch in andere Ballungsräume bzw. auf andere Metropolen übertragen.

Unser 4. Ziel Gelebtes Stadtgrün
Pflanzen bereiten Freude. Die oft lieblose und einfallslose Gestaltung unserer Städte, Vorgärten und Balkone und die achtlose Umgang mit der Kreatur ist ein Niedergang einer großen jahrhundertealten Gartenkultur. Erinnert sei hier beispielsweise an die Heil- und Klostergärten im Mittelalter. Hierzu wollen wir neue Impulse liefern und helfen, ganz persönliche Biotope zu Hause, im Büro, auf Veranstaltungen, in der Gastronomie auch fürs persönliche „Seelenheil“ zu entwickeln und zu bestücken.  Die neue Gartenkultur fängt bereits auf dem Fensterbrett oder am Straßenrand an.  Dabei können wir uns mit der Bewegung des Urban Gardening voll identifizieren.

Unser 5. Ziel: Der Garten entledigter Pflanzen (EDEN)
Erlöse werden beim Modellprojekt Pflanzenrettung über unseren Pflanzenverleih, Pflanzenüberwinterung und Berlins erstem „Pflanzen-Outlet“ erwirtschaftet. Unverkäufliche Pflanzen (z.B. aufgrund der Größe) kommen in unser Projekt "Garten entledigter Pflanzen" (EDEN). Der Sitz von „Pflanzenrettung“ befindet sich ja in Berlin-Tegel am Familiensitz der Humboldts: Alexander von Humboldt gilt als Begründer der Pflanzengeographie. Die Vegetationsgeographie, auch Phytogeographie oder Pflanzengeographie genannt, ist ein Teilgebiet der Biogeographie. Sie untersucht – vorwiegend im größeren Maßstab – die Pflanzendecke der Erde in ihrer Beziehung zu geographischen Räumen. Und Zimmer- oder Kübelpflanzen und Hausgärten machen mittlerweile vor allem in urbanen Gebieten einen wichtigen Teil der örtlichen Vegetation aus. In einem paradiesischen Garten wie dem Unserem zu wandeln unter Pflanzen, dessen Schicksal eigentlich die Mülltone war, ist irgendwie göttlich...

ALEXAND< Schloß Tegel

Unsere Zielgruppen


Der Garten Eden steckt in uns allen. Bei all unseren Kunden richten wir uns nach dem jeweiligen Bedarf – und was mit der Pflanze passieren soll.

1. Pflanze soll ganz weg: Kostenloser Abholservice für jeden (derzeit nur in und um Berlin)

Jeder Berliner Haushalt und Unternehmen, die sich ohne schlechtes Gewissen von Topf- oder Kübelpflanzen trennen müssen, und nicht wissen sinnvollerweise wohin damit, können uns anrufen / kontaktieren. Wir kümmern wir um ein neues Zuhause und tragen auch ein paar Stockwerke und machen auch Sondertransporte. Beratung und  Abholservice sind kostenlos.

2. Pflanze soll zeitweise weg: Überwinterungs- & Urlaubservice
Viele wissen nicht wohin mit ihren Kübelpflanzen im Winter. Dafür bieten wir ein Kalt- und Warmhaus an. Für einen geringen Pauschalbetrag übernehmen wir dann Kübelpflanzen gewissenhaft in die Winterpflege. Unsere Halle beherbergt bereits diesen Winter auf 800m2  zahlreiche Kübelpflanzen. Diesen Winter haben uns viele Berliner und Unternehmen bereits ihre Schätzchen“ anvertraut. Wie bei Haustieren – wir nehmen Pflanzen  auch in Urlaubspflege. >> Zur Pflanzenüberwinterung

3. Pflanze dauerhaft gesucht: Liebevoller Schnäppchenmarkt
Kaufinteressenten und Pflanzenliebhaber, die ganz besondere Pflanzen aus unserem Pflanzen "Refurbished-Programm" günstig erwerben wollen, können sich in unserem Pflanzen-Outlet informieren.

4. Pflanzen zeitweise gesucht: unser Pflanzenverleih
Speziell für den Event- und Gastronomie- aber auch im Messebereich bieten wir einen Pflanzenverleih von besonderen Unikaten (vor allem über den Sommer bis zu 6 Monate) für alle, die nicht die volle Verantwortung übernehmen wollen oder können. Die Pflanzen werden von uns nicht nur hin transportiert, sondern während dieser Mietzeit von uns auch gepflegt. Auch für den Privatbereich (etwa für Messen und Ausstellungen, Hochzeit oder Beachclubs) bieten wir Pflanzenverleih. Das sind dann ganz besonders schöne Exemplare.

5. Pflanzen einfach dufte finden: Der „Garten entledigter Pflanzen“ steht allen offen
Wer sich einfach an Pflanzen als Geschöpf erfreuen will und ein paar Stunden Urlaub haben will, der kann unseren „Garten entledigter Pflanzen“ kostenlos besuchen und darin „lustwandeln“ und mehr (nach Vereinbarung). Der „Garten entledigter Pflanzen“ befindet sich direkt am Schloss Tegel, dem Familiensitz der berühmten Brüder von Humboldt, mit wechselnden botanischen Themen.

Garten entledigter Pflanzen (EDEN) in Berlin

(C) SCHLOSSGÄRTNEREI TXL 2016